Referenzprojekte des Fraunhofer IST

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  • Forschungsgewächshaus des Fraunhofer IST.
    © Fraunhofer IST, Jan Gäbler

    Forschungsgewächshaus des Fraunhofer IST.

    Das Demonstrator-Gewächshaus des Fraunhofer IST stellt eine Forschungsplattform für moderne Anbaumethoden wie Hydroponik bereit, um Systeme und Komponenten mit Schicht- und Oberflächentechniklösungen zu entwickeln und unter realen Bedingungen zu erproben. Damit können aktuelle Herausforderungen in Bezug auf Produktqualität, Schädlingsbekämpfung und Ressourcenminimierung angegangen werden.

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  • © Fraunhofer IST

    In den 16 afrikanischen Sub-Sahara-Ländern haben 40 Prozent der Bevölkerung keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Das Ziel des SafeWaterAfrica-Projektes war es, autonome und dezentrale »Made in Africa« Trinkwasseraufbereitungsanlagen für ländliche Gebiete zu erforschen und zu entwickeln. Das Trinkwasseraufbereitungssystem beinhaltet die IST-Technologie der elektrochemischen Oxidation, basierend auf diamantbeschichteten Elektroden. Sie ermöglichen eine sehr energieeffiziente Beseitigung der Keime.

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  • Ein transparentes Element zeigt eine Reihe von bunten, horizontalen Streifen in sanften Farbtönen wie Blau, Grün, Gelb, Orange und Rosa, die sich sanft ineinander verfließen. Der Hintergrund ist hell und unscharf, wodurch die Farben des Objekts stärker hervorstechen.
    © Fraunhofer IST

    Der extrem kompakte Hyperspektralfilter vereint drei linear variable Bandpassfilter, inklusive Breitbandblockung, auf einem Substrat mit einer Größe von nur 10 mm. Im fertigen Instrument sitzt dieser Filter direkt vor dem Kamerachip und ermöglicht hochpräzise spektrale Analysen.

    Der Klimawandel und die wachsende Weltbevölkerung stellen die Landwirtschaft vor enorme Herausforderungen. Sinkende Erträge, zunehmende Wetterextreme und Schädlingsbefall bedrohen die globale Ernährungssicherheit. Gleichzeitig erfordert die nachhaltige Nutzung von Ressourcen eine gezieltere Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen. Der Einsatz hyperspektraler Bildgebung bietet hier neue Lösungen: Sie liefert wertvolle Informationen und ermöglicht damit z.B. eine präzisere Düngung und Bewässerung. Im Projekt RAINBOW arbeitet das Fraunhofer IST an einem neuen Ansatz für hyperspektrale Fernerkundung.

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  • HELMIZ Innovationszentrum

    Impulsgeber für den Wissens- und Technologietransfer

    Windräder auf großen Ackerflächen.
    © Unsplash

    Wie lässt sich ein wirtschaftlicher, sozialer und ein ökologisch nachhaltiger Strukturwandel im ehemaligen Helmstedter Revier gestalten? Wie können Arbeitsplätze in der Region gesichert und neue geschaffen werden? Welche Innovationen sind notwendig, um die landwirtschaftlichen Betriebe in der Region langfristig zu stärken? Um diese Fragen zu beantworten und den lokalen Wandel in den Bereichen Technologie und Dienstleistung, Ressourceneffizienz und nachhaltige digitale Landwirtschaft zu stärken und die Wertschöpfung in der Region zu steigern, arbeitet das Fraunhofer IST gemeinsam mit dem Fraunhofer IKTS und in enger Kooperation mit der Wirtschaftsregion Helmstedt GmbH am Aufbau und der Etablierung eines Innovationszentrums für Maßnahmen zum Wissens- und Technologietransfer.

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  • Volumengleitentladung auf Recyclingpapier.
    © Fraunhofer IST, Martin Bellmann

    Volumengleitentladung auf Recyclingpapier.

    Papierbasierte Konstruktionsmaterialien sind in Form von Verpackungsmitteln ein fester Bestandteil unseres alltäglichen Lebens. Um Papier für diese und neuartige Anwendungsgebiete nutzbar zu machen, muss die Ausstattung des Werkstoffes mit hydrophoben und antimikrobiellen Eigenschaften verbessert werden. Im Gegensatz zu aktuell eingesetzten Prozessen für die Modifikation der Papiereigenschaften soll im Produktionsprozess die Plasmapolymerisation zum Einsatz kommen. Im Rahmen des Projekts BioPlas4Paper wurde ein neuartiges Plasma­quellenkonzept entwickelt, mit dem unter Atmosphärendruck eine reproduzierbare Prozessumgebung geschaffen werden kann, die die Einflüsse der Umgebungsluft auf ein Minimum reduziert und so homogene, reproduzierbare Beschichtungs­ergebnisse erreicht.

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  • In-situ-Plasmabeschichtung während des 3D-Drucks: Eine am Fraunhofer IST entwickelte Plasmaringquelle erzeugt reaktive Bindungsstellen auf der Polymeroberfläche direkt im Extrusionsprozess.
    © Fraunhofer IST

    In-situ-Plasmabeschichtung während des 3D-Drucks: Eine am Fraunhofer IST entwickelte Plasmaringquelle erzeugt reaktive Bindungsstellen auf der Polymeroberfläche direkt im Extrusionsprozess.

    Im Projekt StrepTag3D werden innovative, 3D‑gedruckte Strukturen für die effiziente Aufreinigung komplexer Biomoleküle entwickelt. Ziel ist es, kostengünstige und robuste Alternativen zu herkömmlichen Agarose‑Chromatographiesäulen zu schaffen, die bislang den Durchsatz begrenzen und hohe Kosten verursachen. Dafür integriert das Fraunhofer IST eine Plasmaquelle direkt in den Extrusionsprozess von FDM‑Druckern. So entstehen während des Drucks reaktive Oberflächen, die gezielt mit Fängermolekülen funktionalisiert werden können – ganz ohne Lösungsmittel. In Kombination mit maßgeschneiderten 3D‑Strukturen und optimierten Aufreinigungsprotokollen eröffnet die Technologie neue Perspektiven für leistungsfähige, nachhaltige und wirtschaftliche Aufreinigungssysteme in biotechnologischen und therapeutischen Anwendungen.

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  • Photolithographische Strukturierung der nur 200 nm dünnen Chromschicht auf einem Königszapfen zur Herstellung der komplex geführten Leiterbahnen.
    © Fraunhofer IST

    Photolithographische Strukturierung der nur 200 nm dünnen Chromschicht auf einem Königszapfen zur Herstellung der komplex geführten Leiterbahnen.

    Mit dem Ziel, den Energieverbrauch sowie die CO2-, Lärm- und Bremsstaubemission beim Gebrauch von Fahrzeuganhängern zu reduzieren, wird im Rahmen des vom BMWi geförderten Projekts »ev (electric vehicle)-Trailer« ein innovatives elektrisches Antriebs- und Regelungssystem für Fahrzeuganhänger entwickelt. Herausragendes Merkmal ist die herstellerunabhängige autarke Arbeitsweise des evTrailers mit jeder beliebigen konventionellen Sattelzugmaschine.

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  • Multisensorischer Stempel und Umformteile.
    © Fraunhofer IST

    Multisensorischer Stempel und Umformteile.

    Die Digitalisierung von Produktionsprozessen erfordert neuartige Sensoren zur direkten Messung in Aktivzonen. Durch Dünnschichtsensorik sollen auf Basis der angestrebten Echtzeit-Verschleißindikation die notwendigen Bedingungen zur Realisierung bedarfsgerechter Werkzeugwechsel geschaffen werden. Dadurch können Material-, Energie- und Standzeitverluste, die derzeit durch die Ausschussproduktion entstehen, minimiert werden.

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  • Sensorischer Einleger für den Kunststoffspritzguss mit vollständigem Dünnschichtsensorsystem.
    © Fraunhofer IST

    Sensorischer Einleger für den Kunststoffspritzguss mit vollständigem Dünnschichtsensorsystem.

    Die Partner im Projekt »Accellerating digital transformation in Europe by Intelligent NETwork automation – Automation of Network edge Infrastructure & Applications with aRtificiAl intelligence (AI-NET-ANIARA)« haben sich zum Ziel gesetzt, auf Basis konkreter Anwendungsszenarien aus dem Gebiet Sensoren und Fertigung, Lösungen für einen automatisierten, intelligenten und standortübergreifenden Datenaustausch zu entwickeln.

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  • Dünnschichtsensorik zur Temperaturüberwachung in der Hochstromübertragung

    Dünnschichtsensorik für die sichere Temperaturüberwachung in Hochstrom-Ladesystemen der E-Mobilität

    Ein flacher, rechteckiger Elektronikbauteil mit einer silbernen oberen Oberfläche und zwei transparenten Bereichen an den Enden, aus denen farbige Drähte hervorgehen. Auf der Oberseite sind dünne, geätzte Linien zu sehen, die eine Schaltkreisgrafik darstellen.
    © Fraunhofer IST

    Sensorische Hochstrom-Kontaktpartner mit sechs Dünnschichtsensoren zur Temperaturmessung.

    In Hochstromanwendungen, wie etwa Ladeinfrastrukturkomponenten für die E-Mobilität, ist eine Temperaturüberwachung gesetzlich vorgeschrieben. Ziel ist es, Schäden an den Komponenten durch zu hohe Temperaturen zu vermeiden und fehlerhaftes Verhalten während des Ladevorgangs rechtzeitig zu erkennen. Das Fraunhofer IST entwickelte gemeinsam mit dem Fraunhofer IVI und dem Fraunhofer IWU hochspannungsfeste Dünnschichtsensoren zur Temperaturüberwachung in Hochstrom-Ladeinfrastrukturen. Die Sensoren ermöglichen eine hochauflösende Messung direkt an elektrischen Kontaktpartnern und schaffen die Grundlage für eine zuverlässige Zustandsüberwachung von Ladesteckern für extreme Ladeleistungen.

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