Referenzprojekte des Fraunhofer IST

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  • In-situ-Plasmabeschichtung während des 3D-Drucks: Eine am Fraunhofer IST entwickelte Plasmaringquelle erzeugt reaktive Bindungsstellen auf der Polymeroberfläche direkt im Extrusionsprozess.
    © Fraunhofer IST

    In-situ-Plasmabeschichtung während des 3D-Drucks: Eine am Fraunhofer IST entwickelte Plasmaringquelle erzeugt reaktive Bindungsstellen auf der Polymeroberfläche direkt im Extrusionsprozess.

    Im Projekt StrepTag3D werden innovative, 3D‑gedruckte Strukturen für die effiziente Aufreinigung komplexer Biomoleküle entwickelt. Ziel ist es, kostengünstige und robuste Alternativen zu herkömmlichen Agarose‑Chromatographiesäulen zu schaffen, die bislang den Durchsatz begrenzen und hohe Kosten verursachen. Dafür integriert das Fraunhofer IST eine Plasmaquelle direkt in den Extrusionsprozess von FDM‑Druckern. So entstehen während des Drucks reaktive Oberflächen, die gezielt mit Fängermolekülen funktionalisiert werden können – ganz ohne Lösungsmittel. In Kombination mit maßgeschneiderten 3D‑Strukturen und optimierten Aufreinigungsprotokollen eröffnet die Technologie neue Perspektiven für leistungsfähige, nachhaltige und wirtschaftliche Aufreinigungssysteme in biotechnologischen und therapeutischen Anwendungen.

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  • Photolithographische Strukturierung der nur 200 nm dünnen Chromschicht auf einem Königszapfen zur Herstellung der komplex geführten Leiterbahnen.
    © Fraunhofer IST

    Photolithographische Strukturierung der nur 200 nm dünnen Chromschicht auf einem Königszapfen zur Herstellung der komplex geführten Leiterbahnen.

    Mit dem Ziel, den Energieverbrauch sowie die CO2-, Lärm- und Bremsstaubemission beim Gebrauch von Fahrzeuganhängern zu reduzieren, wird im Rahmen des vom BMWi geförderten Projekts »ev (electric vehicle)-Trailer« ein innovatives elektrisches Antriebs- und Regelungssystem für Fahrzeuganhänger entwickelt. Herausragendes Merkmal ist die herstellerunabhängige autarke Arbeitsweise des evTrailers mit jeder beliebigen konventionellen Sattelzugmaschine.

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  • Multisensorischer Stempel und Umformteile.
    © Fraunhofer IST

    Multisensorischer Stempel und Umformteile.

    Die Digitalisierung von Produktionsprozessen erfordert neuartige Sensoren zur direkten Messung in Aktivzonen. Durch Dünnschichtsensorik sollen auf Basis der angestrebten Echtzeit-Verschleißindikation die notwendigen Bedingungen zur Realisierung bedarfsgerechter Werkzeugwechsel geschaffen werden. Dadurch können Material-, Energie- und Standzeitverluste, die derzeit durch die Ausschussproduktion entstehen, minimiert werden.

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  • Sensorischer Einleger für den Kunststoffspritzguss mit vollständigem Dünnschichtsensorsystem.
    © Fraunhofer IST

    Sensorischer Einleger für den Kunststoffspritzguss mit vollständigem Dünnschichtsensorsystem.

    Die Partner im Projekt »Accellerating digital transformation in Europe by Intelligent NETwork automation – Automation of Network edge Infrastructure & Applications with aRtificiAl intelligence (AI-NET-ANIARA)« haben sich zum Ziel gesetzt, auf Basis konkreter Anwendungsszenarien aus dem Gebiet Sensoren und Fertigung, Lösungen für einen automatisierten, intelligenten und standortübergreifenden Datenaustausch zu entwickeln.

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  • Dünnschichtsensorik zur Temperaturüberwachung in der Hochstromübertragung

    Dünnschichtsensorik für die sichere Temperaturüberwachung in Hochstrom-Ladesystemen der E-Mobilität

    Ein flacher, rechteckiger Elektronikbauteil mit einer silbernen oberen Oberfläche und zwei transparenten Bereichen an den Enden, aus denen farbige Drähte hervorgehen. Auf der Oberseite sind dünne, geätzte Linien zu sehen, die eine Schaltkreisgrafik darstellen.
    © Fraunhofer IST

    Sensorische Hochstrom-Kontaktpartner mit sechs Dünnschichtsensoren zur Temperaturmessung.

    In Hochstromanwendungen, wie etwa Ladeinfrastrukturkomponenten für die E-Mobilität, ist eine Temperaturüberwachung gesetzlich vorgeschrieben. Ziel ist es, Schäden an den Komponenten durch zu hohe Temperaturen zu vermeiden und fehlerhaftes Verhalten während des Ladevorgangs rechtzeitig zu erkennen. Das Fraunhofer IST entwickelte gemeinsam mit dem Fraunhofer IVI und dem Fraunhofer IWU hochspannungsfeste Dünnschichtsensoren zur Temperaturüberwachung in Hochstrom-Ladeinfrastrukturen. Die Sensoren ermöglichen eine hochauflösende Messung direkt an elektrischen Kontaktpartnern und schaffen die Grundlage für eine zuverlässige Zustandsüberwachung von Ladesteckern für extreme Ladeleistungen.

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  • Sensorischer Multikupplungseinsatz zur Überwachung der Temperierung.
    © Fraunhofer IST

    Sensorischer Multikupplungseinsatz zur Überwachung der Temperierung.

    Die ressourceneffiziente Fertigung von Kunststoffbauteilen im Spritzguss setzt eine exakte Temperierung der Werkzeuge voraus. Um die Auslegung und Überwachung der Temperierung zu verbessern, müssen die realen Temperaturen und Drücke während des Spritzgiessprozesses erfasst werden. Dazu wurde am Fraunhofer IST ein Multikupplungseinsatz mit einem medienbeständigem multisensorischen Dünnschichtsystem entwickelt, das in direktem Kontakt mit dem überströmenden Wasser die Größen Temperatur, Druck und Durchfluss messen soll.

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  • Holzfaserverstärktes Spritzgussteil mit entsprechendem Sensormodul zur Produktionsüberwachung
    © Fraunhofer IST, Falko Oldenburg

    Holzfaserverstärktes Spritzgussteil mit entsprechendem Sensormodul zur Produktionsüberwachung

    Multifunktionale Schichtsysteme bilden die Basis für ein neues Fertigungsverständnis und ermöglichen somit in schnellster Zeit neue Materialverbunde optimal im Spritzguss zu verarbeiten. Im Projekt Smart NFR wurden zum einen Sensormodule in den Spritzgießprozess integriert, mit denen die Temperaturverteilung und die Fließdynamik der Schmelze in Echtzeit ermittelt werden konnte. Zum anderen konnte eine Verschleißoptimierung gegenüber naturfaserverstärkten Kunststoffen nachgewiesen werden.

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  • Mit dem Wachstum der Wasserstoffwirtschaft steigt der Bedarf an zuverlässigen und robusten Sensorlösungen zur sicheren Detektion von Wasserstoff, einem hochentzündlichen und schwer detektierbaren Gas. Das Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST entwickelt hierfür innovative, nanostrukturierte Sensorschichten, die hohe Messstabilität, Selektivität und Integrationsfähigkeit bieten und in Zusammenarbeit mit dem Spin-off Integrative Nanotech industriell umgesetzt werden.

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  • REM-Aufnahme einer Diamantschicht auf einem Siliziumsubstrat mit natürlicher Oxidschicht. Die Kristallgröße und Rauheit der wachsenden polykristallinen Diamantschicht nehmen mit der Schichtdicke zu.
    © Fraunhofer IST

    REM-Aufnahme einer Diamantschicht auf einem Siliziumsubstrat mit natürlicher Oxidschicht. Die Kristallgröße und Rauheit der wachsenden polykristallinen Diamantschicht nehmen mit der Schichtdicke zu.

    Im Projekt SemiProcessing entwickeln die Forschenden am Fraunhofer IST einen ganzheitlichen Mess- und Auswerteansatz zur präzisen Bestimmung optischer Konstanten großflächiger Diamantschichten. Durch die Kombination von Photometrie, Ellipsometrie und globaler Modellierung werden auch komplexe Schichtsysteme zuverlässig charakterisiert. So entstehen belastbare Prozessdaten für eine effizientere Wafer-Analyse, verbesserte Schichthomogenität und stabile industrielle Beschichtungsprozesse.

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  • Das Foto zeigt drei diamantbeschichteten Fräswerkzeugen: links ohne Defekte, mittig mit geometrischer Abweichung und rechts mit geometrischer Abweichung und Beschichtungsfehler.
    © Fraunhofer IST

    Manuelle Sichtprüfung an diamantbeschichteten Fräswerkzeugen: links ohne Defekte, mittig mit geometrischer Abweichung und rechts mit geometrischer Abweichung und Beschichtungsfehler.

    Im Projekt »SimVision« entwickeln die Fraunhofer-Institute ITWM, IGD und IST gemeinsam mit der TU Wien eine KI-basierte Lösung zur automatisierten visuellen Inspektion beschichteter Bauteile. Durch die Kombination realer und synthetischer Trainingsdaten lassen sich Defekte auch auf komplexen Oberflächen zuverlässig erkennen – für eine effizientere und skalierbare Qualitätssicherung in der Produktion.

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