Raumfahrt: Die Zukunft der Erde liegt in den Sternen

Das Fraunhofer IST metallisiert die Antennen aus dem Faserverbundwerkstoff CFK für die »Sentinel-Mission« der ESA.
© Fraunhofer IST, Rainer Meier, BFF Wittmar
Das Fraunhofer IST metallisiert die Antennen aus dem Faserverbundwerkstoff CFK für die »Sentinel-Mission« der ESA.

Sie wollen zum Mond? Wir helfen Ihnen dabei!

Weltraumforschung hat häufig das Ziel, Erkenntnisse und Verfahren aus dem Orbit für die Erde zu nutzen. Mit dem Bau des »Moon Village« der ESA ist z. B. geplant, Menschen auch für einen längeren Zeitraum zum Mond zu schicken, um dort zu forschen. Allerdings erfordert das Arbeiten dort ein komplettes Umdenken verglichen mit der Erde. Verringerte Gravitation, lebensunfreundliche Atmosphäre sowie der permanente Mangel an geeigneten Rohstoffen zwingen zur Entwicklung extrem ressourcen- und energieeffizienter, hochautomatisierter Verfahren. Diese können dann auf der Erde umgesetzt werden. 

Sie haben die Idee – Gemeinsam setzen wir sie um

Das Fraunhofer IST arbeitet an (elektro)-chemischen Verfahren, um aus dem Mondregolith nutzbare Metalle sowie lebensnotwendigen Sauerstoff zu extrahieren. Zusätzlich werden Verfahren entwickelt, um Energiespeicher sowie Treibstoffe aus Mondmaterial herzustellen. Hochpräzise optische Filtersysteme aus dem IST helfen, die Umgebung auf fremden Planeten zu untersuchen. Durch den Einsatz spezieller Beschichtungsverfahren ist es möglich, Leichtbauwerkstoffe wie CFK oder Polymere »weltraumtauglich« zu machen. Zusammen mit Ihnen entwickeln wir Modelle für den Technologietransfer zurück auf die Erde. 

Unser Know-How – Ihr Vorteil

Mit wissenschaftlichem Know-How und Anlagentechnik, Kenntnissen über den Raumfahrtmarkt, Kontakten zu den Agenturen wie DLR, ESA sowie zu den entsprechenden Firmen hilft das Fraunhofer IST Ihnen, Ihre Projekte und Ideen zu verwirklichen. 

Referenzprojekte#

Parabolspiegel für den Weltraum – Leichtgewichte aus CFK

Extremer Leichtbau in der Raumfahrt: Metallisiertes CFK