Nachgefragt...

Experten des Fraunhofer IST erklären Grundlagen und Spezialfragen u. a. aus der Dünnschichttechnik. 

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  • Net-Zero-Konzept und Konzept zur CO2-Neutralität. Ziel: Net-Zero-Treibhausgasemissionen. Klimaneutrale Langzeitstrategie. Von Hand aufgestellte Holzwürfel mit Symbol für Recycling, Windenergie, Klimaschutz, für die Verringerung der Kohlenstoffemissionen.
    © Parradee, adobe.stock.com

    Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft, Energie- und Ressourceneffizienz – Schlagworte, die derzeit in aller Munde sind. Unternehmen stehen vor der großen Herausforderung, den wachsenden Anforderungen an eine Nachhaltigkeitsstrategie gerecht zu werden und damit einen Beitrag für eine klimafreundliche und ressourcenschonende Zukunft zu leisten. Auch am Fraunhofer IST spielt das Thema Nachhaltigkeit eine bedeutende Rolle, die Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele ist Teil vieler Projekte am Institut. Vor diesem Hintergrund baut das Fraunhofer IST den neuen Bereich »Nachhaltigkeitsmanagement und Life Cycle Engineering« auf. Abteilungsleiter Prof. Dr. Stephan Krinke stellt im Interview die Ziele, Aufgaben und Anforderungen vor.

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  • KI-Datenanalysesymbole zur Steigerung der Effizienz in der futuristischen Landwirtschaft, digitalisiertes umweltfreundliches und nachhaltiges Erntekonzept.
    © vxnaghiyev, adobe.stock.com

    Gemeinsam mit der Wirtschaftsregion Helmstedt GmbH sowie dem Fraunhofer IKTS arbeitet das Fraunhofer IST seit dem 1. November 2023 an dem Aufbau eines Innovationszentrums für Wissens- und Technologietransfer im Helmstedter Revier. Ziel ist es, Projekte mit unternehmensnaher Forschung- und Entwicklungsperspektive anzustoßen und mit regionalen Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik in Zusammenarbeit mit weiteren Fraunhofer Instituten erfolgreich umzusetzen. Dr. Guido Hora, Business Development Manager am Fraunhofer IST, wird die Fraunhofer-interne Koordination übernehmen und den Aufbau eines Kontaktbüros anbahnen. Im Interview stellt er die Ziele, Aufgaben und Anforderungen des Vorhabens vor.

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  • Ein Blick hinter die Kulissen unserer IT-Abteilung

    Interview  / 15. Oktober 2023

    © Pixabay

    In der heutigen digitalisierten Welt sind Unternehmen zunehmend von Informations- und Kommunikationstechnologien abhängig und dabei sowohl internen als auch externen Bedrohungen durch Hackerangriffe ausgesetzt. Eine funktionierende IT-Infrastruktur und leistungsstarke IT-Sicherheitsmaßnahmen sind daher ein wesentlicher Faktor für den Unternehmenserfolg. Am Fraunhofer-Campus in Braunschweig engagiert sich in diesem Bereich ein 9-köpfiges Team, das neben dem betrieblichen Kontinuitätsmanagement weitere zentrale Aufgaben übernimmt wie z.B. die Entwicklung und Umsetzung von Sicherheitskonzepten für neue Institutsstandorte. In dem folgenden Interview verrät uns der Abteilungsleiter der IT, Andreas Schlechtweg, welche besonderen Herausforderungen es bei der Arbeit in einer Forschungseinrichtung gibt und was ihn daran fasziniert.

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  • Ressourcengewinnung auf dem Mond

    Interview  / 24. Juni 2022

    Ressourceneffiziente Prozesse für das »Moon Village«.
    © Fraunhofer IST

    Leben auf dem Mond? Das klingt heute vielleicht noch etwas unrealistisch, die Urbanisierung des Mondes ist aber eines der Zukunftsthemen in der Raumfahrt. Begrenzte Ressourcen auf dem Mond, das Fehlen fossiler Energieträger sowie extreme Bedingungen wie sehr hohe bzw. niedrige Temperaturen oder ein veränderter Tag-/ Nachtrhythmus erfordern neue Ideen zur Energieversorgung sowie zur Produktion dazu notwendiger Komponenten und Bauteile.

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  • Kann Glas Wärme spiegeln?

    Nachgefragt bei Prof. Dr. Günter Bräuer / 30. März 2022

    Ein Beispiel für moderne Glasarchitektur – Das Konzertzentrum Harpa in Reykjavik.
    © Günter Bräuer

    Um die Antwort gleich vorwegzunehmen: Nein, falls es nicht beschichtet ist. Jeder Körper mit einer Temperatur oberhalb des absoluten Nullpunkts (-273,15°C) emittiert elektromagnetische Strahlung, deren Wellenlänge λ mit seiner absoluten Temperatur T in Kelvin (K) durch das Wiensche Verschiebungsgesetz (nach seinem Entdecker Wilhelm Wien (1864 – 1928)) verknüpft ist. Die Evolution schenkte uns Augen, mit deren Hilfe wir einen winzigen Ausschnitt aus dem elektromagnetischen Spektrum, nämlich Wellenlängen zwischen etwa 400 nm und 750 nm, sehen können. Langwelligere Strahlung empfinden wir als Wärme, kurzwelligere Strahlung bräunt unsere Haut und schädigt sie, wenn solche Strahlung im Übermaß genossen wird. Bei der Wärmestrahlung haben wir zwischen dem Nahen (NIR, λ = 780 … 3.000 nm), dem Mittleren (MIR, λ = 3.000 … 50.000 nm) und dem Fernen (FIR, λ = 50.000 … 1.000.000 nm) Infrarot zu unterscheiden.

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  • Wie macht man Glas eigentlich »unsichtbar«?

    Nachgefragt bei Prof. Dr. Günter Bräuer / 07. Juli 2020

    Fensterfront des Haupteingangs des Fraunhofer IST in Braunschweig.
    © Fraunhofer IST, Jan Benz

    Der Werkstoff Glas fasziniert durch eine Reihe von herausragenden Eigenschaften. Die wichtigste ist seine hohe Transparenz im gesamten sichtbaren Spektrum, sie ermöglicht einen farbneutralen Blick in die Außenwelt. Lassen Sie uns aber auch einen Blick auf die weniger angenehmen Eigenschaften des Glases werfen. Eine Glasscheibe reflektiert etwa 8,3 Prozent des einfallenden Lichts und wirkt somit (vor allem vor dunklem Hintergrund) wie ein schwacher Spiegel. Im täglichen Leben mögen diese Reflexe kaum stören, bei hochwertigen optischen Komponenten sind sie allerdings nicht tolerierbar.

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  • Was ist eigentlich ein Quantensprung?

    Nachgefragt bei Prof. Dr. Günter Bräuer / 16. Dezember 2019

    © Fraunhofer IST

    Den siebzigsten Geburtstag der Fraunhofer-Gesellschaft in diesem Jahr nahm ich zum Anlass, mich etwas näher mit dem Quantensprung zu beschäftigen. Schließlich sind die berühmten Fraunhofer-Linien direkte Folgen von Quantensprüngen. Unser Namenspatron Joseph von Fraunhofer entdeckte um 1814 etwa 570 zu dieser Zeit geheimnisvolle schwarze Linien im Emissionsspektrum der Sonne, die er akribisch katalogisierte, deren Zustandekommen er allerdings nicht erklären konnte, was ohne die moderne Physik des 20. Jahrhunderts auch nicht möglich war. Zerlegt man das Sonnenlicht beispielsweise durch ein hochauflösendes optisches Gitter in seine Spektralfarben, so »fehlen an den Positionen der Fraunhofer-Linien die entsprechenden Farben«.

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  • Wie entsteht eigentlich Vakuum? – Teil 3

    Nachgefragt bei Prof. Dr. Günter Bräuer / 29. September 2019

    Vakuumpumpen.
    © Fraunhofer IST

    Mit Teil 3 der Nachgefragt-Serie »Wie entsteht Vakuum« endet der Ausflug in die Grundlagen der Vakuumtechnik mit Herrn Professor Bräuer und fasst u. a. noch einmal die wichtigsten Pumpentypen mit ihrem Einsatzbereich zusammen.

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  • Wie entsteht eigentlich Vakuum? – Teil 2

    Nachgefragt bei Prof. Dr. Günter Bräuer / 21. Juni 2019

    © Fraunhofer IST

    »Wind ist Luft, die es eilig hat.« In der Erdatmosphäre fließen Luftströme von Hochdruckgebieten zu Niederdruckgebieten, wir erleben sie als Winde, Stürme oder Orkane. Die Corioliskraft formt sie zu Wirbeln.

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  • Wie entsteht eigentlich Vakuum?

    Nachgefragt bei Prof. Dr. Günter Bräuer / 18. Dezember 2018

    In-situ Diagnostik und modellbasierte Regelung von Inline-Sputterprozessen für die Großflächenbeschichtung.
    © Fraunhofer IST, Rainer Meier, BFF Wittmar

    Eigentlich ist es trivial: Um Gase aus einem Behälter, also aus einem vorgegebenen Volumen zu entfernen, müssen wir pumpen, wie wir das auch von Flüssigkeiten her kennen. Allerdings gibt es wesentliche Unterschiede zwischen dem Pumpen von Flüssigkeiten und dem Pumpen von Gasen. Flüssigkeiten sind inkompressibel, d.h. ändern ihr Volumen bei konstanter Temperatur auch dann nicht, wenn höchste Drücke angewendet werden. Bekannterweise beruht die hydraulische Kraftübertragung auf dieser Inkompressibiliät.

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