Duplex-Verfahren

Die Plasmadiffusionsbehandlung mit anschließender Beschichtung, das sogenannte Duplex-Verfahren, eröffnet ganz neue Anwendungsbereiche für Beschichtungen. Der eindiffundierte Stickstoff bewirkt einen gleichmäßigen Härteanstieg vom Grundwerkstoff bis zur harten Beschichtung. Dadurch wird die Gefahr des Durchbrechens der Schichten bei Belastung (Eierschaleneffekt) deutlich gemindert.

Die Duplex-Anlage des Fraunhofer IST ermöglicht die Plasmadiffusionsbehandlung und die anschließenden Hartstoffbeschichtungen in einem kontinuierlichen Prozess. Neben den klassischen Hartstoffen TiN, TiB2, TiBN etc. können ebenso amorphe Kohlenstoffschichten (DLC) abgeschieden werden.