H2-Infrastruktur am NFF

Projekt H2-Infrastruktur am NFF - H2-iNFFra [TUBS]

Forschungsbedarf für leistungsfähige Wasserstoffsysteme

Der Hochlauf der Wasserstofftechnologie erfordert Forschungsinfrastrukturen, die realitätsnahe Tests über ein breites Leistungsspektrum ermöglichen. Insbesondere für Anwendungen in Mobilität, Industrie und Energiespeicherung fehlten bislang Einrichtungen, die sowohl gasförmigen als auch flüssigen Wasserstoff abbilden können. Bestehende Prüfstände waren in ihrer Leistung begrenzt und erlaubten keine systematische Untersuchung von Hochleistungs-Brennstoffzellen, Diagnostikmethoden oder Versorgungsstrategien unter praxisnahen Bedingungen.

Integrierte H₂-Infrastruktur für Forschung und Anwendung

Mit H2-iNFFra entsteht am Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik eine leistungsfähige und modular aufgebaute Wasserstoffinfrastruktur. Brennstoffzellenprüfstände bis 200 kW, spezialisierte Diagnosewerkzeuge, Massenspektrometrie sowie GH₂- und LH₂-Versorgungssysteme schaffen die Basis für umfassende Systemuntersuchungen. Das Fraunhofer IST bringt dabei seine Expertise in der Brennstoffzellen-Prozesstechnik, Material- und Oberflächenkompetenz sowie Systemintegration ein. Die enge Verzahnung mit der TU Braunschweig ermöglicht interdisziplinäre Forschung unter realistischen Betriebsbedingungen.

Innovationsplattform für Wasserstofftechnologien der Zukunft

Die neue Forschungsplattform eröffnet einzigartige Möglichkeiten zur Entwicklung und Bewertung leistungsstarker Wasserstoff- und Brennstoffzellensysteme sowie alternativer Energieträger. Sie stärkt den Transfer von der Grundlagenforschung in industrielle Anwendungen und positioniert den Standort Braunschweig als zentralen Knotenpunkt der Wasserstoffforschung. Aufbauend auf der geschaffenen Infrastruktur sind weitere gemeinsame Forschungsprojekte, industrielle Kooperationen und der kontinuierliche Ausbau des regionalen Wasserstoff-Ökosystems vorgesehen.

Gruppenfoto während der Förderbescheid-Übergabe für das Projekt H2iNFFra, das Foto zeigt v.l.n.r. Prof. Sabrina Zellmer (stellv. Leitung am Fraunhofer IST und Universitätsprofessorin für Batterie- und Brennstoffzellen-Prozesstechnik an der TU Braunschweig), Prof. Angela Ittel (Präsidentin der TU Braunschweig), Prof. Michael Heere (Projektleiter, TU Braunschweig), Falko Mohrs (Niedersächsischer Wissenschaftsminister) und Prof. Thomas Vietor (Sprecher des NFF, TU Braunschweig).
© NFF/Hobrecht-Kettner
v.l.n.r.: Prof. Sabrina Zellmer (stellv. Leitung am Fraunhofer IST und Universitätsprofessorin für Batterie- und Brennstoffzellen-Prozesstechnik an der TU Braunschweig), Prof. Angela Ittel (Präsidentin der TU Braunschweig), Prof. Michael Heere (Projektleiter, TU Braunschweig), Falko Mohrs (Niedersächsischer Wissenschaftsminister) und Prof. Thomas Vietor (Sprecher des NFF, TU Braunschweig)
Foto während des Rundgangs durch das NFF im Anschluss an die Förderbescheid-Übergabe für das Projekt H2iNFFra, Prof. Ittel, Falko Mohrs, Prof. Heere und Prof. Zellmer besichtigen eine Vitrine mit Exponaten.
© NFF/Hobrecht-Kettner

Projektförderung

Gesamtprojektvolumen: ca. 4,9 Mio. €, Fördersumme: ca. 3,9 Mio. €

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