Bestimmung der Luftreinigungswirkung photokatalytisch aktiver Materialien und Oberflächen

Bestimmung des photokatalytischen Luftreinigungsvermögens – Abbau von Stickoxid.
© Fraunhofer IST, Ronald Frommann
Bestimmung des photokatalytischen Luftreinigungsvermögens – Abbau von Stickoxid.

Neutrale und unabhängige Prüfung und Bewertung von luftreinigenden Produkten

Als Mitglied des DIN-Normausschusses Photokatalyse und anerkanntes Prüflabor des Deutschen Fachverbands angewandte Photokatalyse (FAP) bietet das Fraunhofer IST seinen Kunden Normprüfungen ihrer photokatalytisch aktiven Produkte nach den aktuell gültigen nationalen und internationalen Prüfnormen sowie Zertifizierungen ihrer Produkte nach den Richtlinien des FAP. Darüber hinaus führen wir kundespezifische Prüfungen im Rahmen von Produktentwicklungen durch und bieten unseren Kunden so ein ganzheitliches Angebot zur Bewertung vom Werkstoff bis in die Anwendung.

Ein breites Spektrum an normgerechten Prüfverfahren

Das Fraunhofer IST verfügt über verschiedene Methoden zum Nachweis und zur Quantifizierung des Schadstoffabbaus photokatalytisch aktiver Produkte in der Luft in Bezug auf folgende Schadstoffe:

  • NO, NO2, (O3), u. a. ISO 22197-1, ISO 17168-4, prEN 16980-1, DIN 19279
  • Acetaldehyd (ISO 22197-2, ISO 17168-2)
  • Toluol (ISO 22197-3, ISO 17168-3)
  • Formaldehyd (ISO 22197-4, ISO 17168-4)

Die Verwendung unterschiedlicher Reaktortypen (z. B. für planare Proben, Vliese oder Schüttgut) und Lichtquellen (Leuchtstofflampen, LEDs) erlaubt dabei die Prüfung einer breiten Produktvielfalt.

Bestimmung des Abbaus von Stickoxid gem. ISO 22197-1

Messplatz zur Bestimmung des photokatalytischen Luftreinigungsvermögens.
© Fraunhofer IST, Falko Oldenburg
Messplatz zur Bestimmung des photokatalytischen Luftreinigungsvermögens.

Bei dieser Methode wird das zu testende Substrat bei gleichzeitiger UV-Bestrahlung kontinuierlich dem Schadstoff Stickstoffmonoxid (NO) ausgesetzt, welcher durch den photokatalytischen Prozess zum Nitrat oxidiert wird. Die Reaktionsgeschwindigkeit der Abbaureaktion von NO erlaubt bei Kenntnis der Umgebungsparameter (Wellenlänge, Bestrahlungsstärke, Gaskonzentrationen und -verhältnisse etc.) eine quantitative Beurteilung der photokatalytischen Effizienz der getesteten Oberflächen.

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