Hagen  /  28.11.2019  -  29.11.2019

Hagener Symposium Pulvermetallurgie – Schlüsseltechnologie für innovative Systemlösungen

Stadthalle Hagen

Das Hagener Symposium Pulvermetallurgie dient als Forum zur Diskussion zukünftiger Anforderungen an derzeitige und zukünftige pulvermetallurgische Produkte sowie zur Vorstellung der vielfältigen Möglichkeiten, die die Pulvermetallurgie bietet.

Das Symposium richtet sich an Wissenschaftler und Studierende aus der Physik, der Chemie, dem Maschinenbau, der Luft- und Raumfahrt, der Elektrotechnik, der Verfahrens- und der Werkstofftechnik.

Auf dem diesjährigen 38. Hagener Symposium beteiligt sich das Fraunhofer IST mit einem Vortrag am Programm der Fachkonferenz für Pulvermetallurgie. Sabrina Zellmer, Leiterin der Abteilung Verfahrens- und Fertigungstechnik am Fraunhofer IST im Fraunhofer-Projektzentrum für Energiespeicher und Systeme ZESS präsentiert gemeinsam mit Prof. Dr. Arno Kwade, Leiter des Instituts für Partikeltechnik iPAT der TU Braunschweig und Scientific Director der Battery LabFactory Braunschweig Forschungsergebnisse zu skalierbaren Herstellungsprozesse für aktuelle und zukünftige Batterietechnologien.

 

Freitag 29. November 2019

 

11:30 – 12:00 Uhr

»Skalierbare Herstellungsprozesse für aktuelle und zukünftige Batterietechnologien«

Prof. Dr.-Ing. Arno Kwade, Dipl.-Ing.  Sabrina Zellmer

 

Zur Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien sowie neuartiger Systemtechnologien, wie Festkörperbatterien, liegen die Schwerpunkte auf der Korrelation von Stoff-, Verfahrens- und Prozessparametern mit der elektrochemischen Performance der Batterien. Dazu werden unter Berücksichtigung der Einflussparameter entlang der gesamten Prozesskette, beginnend mit der Materialherstellung und -konfektionierung über das Mischen und Dispergieren, die Extrusion von Elektrodensuspensionen, das Beschichten und die Kalandrierung die Produkteigenschaften über unterschiedliche Charakterisierungsmethoden bewertet. Im Bereich der Feststoffbatterien liegt der Schwerpunkt auf der Herstellung von Festelektrolyen, um einerseits ausreichende Materialmengen für eine Weiterverarbeitung zu größeren Zellen bereitzustellen. Zum anderen ist die Herstellung von Solid-State-Batterieelektroden derzeitig auf den Labormaßstab beschränkt, da eine Prozessierung wie die der herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterien bisher nicht möglich ist. Dementsprechend werden neue Verfahren zur Herstellung der Elektroden in Abhängigkeit der eingesetzt en Materialien untersucht.