Projektbeispiel

Auslegung von DBD-Plasmaquellen und Optimierung der Gasführung (OGADBD)

Dielektrisch behinderte Entladungen bei Atmosphärendruck werden seit den 70er Jahren industriell in großer Zahl zur Vorbehandlung (Aktivierung) von Kunststofffolien eingesetzt. Seit einigen Jahren werden auch Prozesse angeboten, die unter sauerstoffarmen Umgebungsbedingungen laufen. Ein wichtiger Trend geht hin zu multifunktionalen Oberflächen, die durch den Einsatz dünner Schichten realisiert werden können. Hier besteht immer noch erheblicher Forschungsbedarf im Hinblick auf eine Reduktion der Prozesskosten, die durch hohe Chemikalienverbräuche bedingt sind.

Im Rahmen des AiF/DFG-Forschungsclusters OGAPLAS zur OPTIMIERUNG DER GASAUSNUTZUNG BEI ATMOSPHÄRENDRUCK-PLASMAPROZESSEN wurden verschiedene Atmosphärendruck-Plasmaprozesse grundlegend untersucht, um die weitere Verbreitung dieser Technologie zu unterstützen und die damit verbundenen Marktchancen zu vergrößern.

Am Fraunhofer IST wurde im Rahmen eines Teilprojekts erforscht, welchen Einfluss Gasströmung und Precursoreinspeisung auf die Abscheidung chemisch reaktiver Oberflächen haben.  

Das IGF-Vorhaben 17465N / 1 der Deutschen Gesellschaft für Galvano- und Oberflächentechnik e.V., Itterpark 4, 40710 Hilden, wurde über die AiF im Rahmen des Programmes zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung und -entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Der Bewilligungszeitraum lief vom 01.09.2012 bis zum 31.08.2015. Der Schlussbericht des Vorhabens ist über die TIB Hannover oder das Fraunhofer IST zu beziehen.

Informationen über das Projekt und die Forschungspartner liefert die Seite www.ogaplas.de. Das Teilprojekt 5, »OGADBD«, wurde vom Fraunhofer IST geleitet.