Plasmatechnologie eröffnet neue Möglichkeiten für die Life Sciences

Pressemitteilung / 8.10.2013

Ob in der Medizin und Medizintechnik, der Pharmaforschung oder Biologie – an Oberflächen werden besondere Anforderungen gestellt: Neben Keimfreiheit besteht oft auch ein hoher Bedarf, die Eigenschaften der Oberflächen ganz gezielt einzustellen. Die Oberflächenbehandlung muss dabei vor allem eines sein: preiswert. Mittels Atmosphärendruck-Plasmaverfahren lassen sich Oberflächen von komplexen und oft miniaturisierten Produkten wie z.B. Disposables kostengünstig und in Sekundenschnelle mit anspruchsvollen Funktionen versehen.

Plasmaentladung in synthetischer Luft.
© Fraunhofer IST, Krees Nagel
Plasmaentladung in synthetischer Luft.

Das Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST in Braunschweig und das angeschlossene Anwendungszentrum für Plasma und Photonik in Göttingen sind bei der Beschichtung und Behandlung von Kunststoff- und Metalloberflächen mit Atmosphärendruckplasmen für den Bereich Life Science seit Jahren besonders erfolgreich. Auf der Biotechnica 2013 stellen wir einige neue Anwendungsmöglichkeiten in Halle 9, Stand E09 vor, u.a.

  • neue Behandlungsmöglichkeiten in der Medizin durch Plasmatechnologie,
  • ein neuartiges plasmabeschichtetes Beutelsystem zur Kultivierung von Stammzellen,
  • Innenbeschichtung von mikrofluidischen Systemen, Schläuchen und Kathetern,
  • Oberflächenfunktionalisierung mit chemisch reaktiven Gruppen,
  • Entkeimung von Oberflächen,
  • Plasmabehandlung von Saatgut

Ziel ist es, Oberflächen der verschiedensten Grundmaterialien neue oder verbesserte Funktionen zu verleihen, um auf diesem Wege innovative, marktgerechte Produkte zu schaffen.