Fraunhofer-Wissenschaftscampus in Braunschweig eröffnet

Presseinformation / 24.9.2018

Mathematik, Ingenieurwissenschaft, Naturwissenschaft und Technik – dafür steht das Kürzel MINT. Der Wissenschaftscampus will das Interesse von Studentinnen und Absolventinnen der MINT-Fächer für die Arbeit in der angewandten Forschung wecken und findet vom 24. bis 26. September an vier Fraunhofer-Instituten in Braunschweig und Hannover statt. Inhaltliche Schwerpunkte sind die vielfältigen Anwendungsfelder der Schicht- und Oberflächentechnik (IST), innovative Werkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen (WKI), die Herstellung und Tests von Arzneimitteln (ITEM) und Windenergieanlagen (IWES).

Die Teilnehmerinnen des Wissenschaftscampus am Fraunhofer IST.
© Fraunhofer IST, Falko Oldenburg

Die Teilnehmerinnen des Wissenschaftscampus am Fraunhofer IST.

Institutsleiter Prof. Dr. Günter Bräuer begrüßt die angehenden Wissenschaftlerinnen am Fraunhofer IST.
© Fraunhofer IST, Falko Oldenburg

Institutsleiter Prof. Dr. Günter Bräuer begrüßt die angehenden Wissenschaftlerinnen am Fraunhofer IST.

Die jungen Wissenschaftlerinnen lernen das Sensorik-Labor am Fraunhofer IST kennen.
© Fraunhofer IST, Falko Oldenburg

Die jungen Wissenschaftlerinnen lernen das Sensorik-Labor am Fraunhofer IST kennen.

»Der Wissenschaftscampus gehört neben dem Karriereprogramm TALENTA für Wissenschaftlerinnen zu den zahlreichen Maßnahmen, die dazu beitragen sollen, den Wissenschaftlerinnenanteil bei Fraunhofer zu erhöhen. Die Veranstaltung ermöglicht den jungen Nachwuchswissenschaftlerinnen einen direkten Einblick in aktuelle Forschungsprojekte. Sie können sich über die vielfältigen Karrieremöglichkeiten bei Fraunhofer informieren und sich darüber austauschen«, sagt Prof. Alexander Kurz, Vorstand für Personal, Recht und Verwertung der Fraunhofer-Gesellschaft.

Messer, die sich selbst schärfen 

Auf dem Wissenschaftscampus dreht sich alles um die Forschung der vier gastgebenden Fraunhofer-Institute. Das Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik (IST) zeigt die vielfältigen Möglichkeiten, die maßgeschneiderte Oberflächen bieten: von Messern, die sich selbst schärfen, über intelligente Werkzeuge, die Kraft und Temperatur messen, bis hin zu Mini-Laboren im Beutel, die Stammzellen produzieren.

Die Wissenschaftlerinnen am Fraunhofer-Institut für Holzforschung (WKI) erklären, wie sich Geruchsintensität und -Geruchsart von Innenraummaterialien bestimmen lassen. Sie laden die Teilnehmerinnen des Wissenschaftscampus dazu ein, gemeinsam mit ihnen Holzspanplatten herzustellen. Dabei demonstrieren die Forscherinnen die Vorteile von innovativen Werkstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen.

Neue Möglichkeiten für Wirkstoff-Tests

Das Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin (ITEM) gibt Einblick in die Herstellung von Arzneimitteln mit Hilfe von biotechnischen Prozessen (Standort Braunschweig) und demonstriert neue Testmöglichkeiten für Wirkstoffe (Standort Hannover), die Tierversuche überflüssig machen können.

Das Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme (IWES) beschäftigt sich in seiner Außenstelle in Hannover unter anderem mit der Frage, wie Windenergieanlagen auf sichere Beine gestellt werden können. Die Teilnehmerinnen des Wissenschaftscampus dürfen im Testzentrum für Windenergieanlagen selbst aktiv werden und in Teams praktische Herausforderungen lösen.

Die beteiligten Institute in Braunschweig und Hannover:

www.ist.fraunhofer.de
www.wki.fraunhofer.de
www.item.fraunhofer.de
www.iwes.fraunhofer.de