Wechsel der stellvertretenden Institutsleitung am Fraunhofer IST

Presseinformation / 23.9.2016

Am 23. September 2016 verabschiedete das Fraunhofer IST seinen langjährigen stellvertretenden Institutsleiter Prof. Wolfgang Diehl im Rahmen eines feierlichen Symposiums. Im Mittelpunkt stand vor allem die internationale Weiterentwicklung des Instituts in den vergangenen Jahren, die Diehl stetig vorantrieb. Die zahlreichen Gäste würdigten in fachlichen Vorträgen und den anschließenden Grußworten seine hervorragenden Leistungen auf diesem Gebiet.

© Foto Fraunhofer IST, Falko Oldenburg

Wechsel der stellvertretenden Institutsleitung des Fraunhofer IST: Prof. Wolfgang Diehl, Prof. Dr. Günter Bräuer und Dr. Lothar Schäfer (v.l.n.r.).

2003 kam Wolfgang Diehl, der zuvor als Geschäftsführer der ANTEC Angewandte Neue Technologien GmbH und ANTEC Oberflächentechnik GmbH im Taunus tätig war, an das Fraunhofer IST. »In Braunschweig angekommen war doch einiges anders«, erinnert sich Diehl an seine Anfangszeit. »Es war alles etwas kleiner und bescheidener und ich musste mich in die neue Rolle erst einfinden.« Bereits nach kurzer Zeit war ihm dies jedoch gelungen und er begann, seinem späteren Ruf als »Außenminister des IST« gerecht zu werden. »Korea, USA, Sheffield, Südafrika, Indien – kurz: einmal um die ganze Welt und zurück«, beschreibt Institutsleiter Prof. Günter Bräuer die Stationen seines Stellvertreters. »Das Engagement Diehls, internationale Kontakte zu knüpfen und zu pflegen, war ein wichtiger Bestandteil seiner Arbeit. Er hat das Profil des Instituts in diesen Jahren entscheidend mitgeprägt.« Prof. Diehl kehrt nun in seine Heimat im südlichen Hessen zurück, wo er seinen Ruhestand in vollen Zügen genießen möchte.

Zukünftig wird Dr. Lothar Schäfer das Amt des stellvertretenden Institutsleiters übernehmen. Schäfer verfügt über eine umfangreiche Expertise auf dem Gebiet dünner Schichten. Er war Mitglied der Arbeitsgruppe des Philipps-Forschungslaboratoriums in Hamburg, aus dem 1990 unter Leitung von Prof. Dimigen das Fraunhofer IST hervorgegangen ist. Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Tätigkeit waren die Diamant- und die Heißdraht-CVD-Technologie. Bis 2015 leitete er die Abteilung Diamanttechnologie, nach der Umstrukturierung des Instituts die Abteilung Chemische Gasphasenabscheidung. Im Rahmen seiner Tätigkeit am Institut hat er maßgeblich die Ausgründung der CONDIAS GmbH im Jahr 2001 vorangebracht, bei der er noch heute als Beirat tätig ist. Für seinen neuen Aufgabenbereich hat Schäfer sich einiges vorgenommen. »Das Thema Strategie liegt mir besonders am Herzen,« erklärt der künftige stellvertretende Institutsleiter. »Eines meiner vorrangigen Ziele ist die Weiterentwicklung der Geschäftsfelder. Ich freue mich schon sehr auf die neue Aufgabe.«