Härte und Elastizitätsmodul

Die Nanoindentierung erlaubt die lokale Bestimmung von Härte und Elastizitätsmodul an ultradünnen Schichten (> 300 nm) mit einer lateralen Auflösung im Mikrometerbereich und ermöglicht damit auch lokale Härtemessungen oder Härtemappings an inhomogenen Proben. Daneben können mittels Kriech- oder Relaxationstests auch die viskoelastischen Eigenschaften von Polymerschichten oder etwa das Selbstheilungsverhalten von Kratzern in Lacken charakterisiert werden. Für dickere Schichten > 3 µm kann die Mikroindentierung (Fischerscope) eingesetzt werden, mit der auch die Vickers-, Martens- oder Universalhärte bestimmt werden können.

Nanoindentierung mit hoher lateraler Auflösung

Serie von Nanoindents durch eine CrN-Ausscheidung in nitriertem Stahl. Mit Härteprofil des CrN-Partikels in der Stahlmatrix.
© Fraunhofer IST

Serie von Nanoindents durch eine CrN-Ausscheidung in nitriertem Stahl. Mit Härteprofil des CrN-Partikels in der Stahlmatrix.

Kriech- und Relaxationstests an Polymeren

Kriech- und Relaxationstests an Polymeren
© Fraunhofer IST

Bestimmung von Kriech- oder Relaxationsmodul für ein Zeitintervall von 1-1000 Sekunden, geeignet für viskoelastische Materialien (Lacke, Polymere).

Selfhealing von Polymeren

Selbstheilung von Polymeren
© Fraunhofer IST

Selbstheilung von Lacken / Polymeren nach Beschädigung. Die Graphik zeigt die Abnahme der Tiefe einer Beschädigung über einen Zeitraum von drei Tagen.